Weihnachten – Was verschenke ich bloß?

8. Dezember 2014 um 18:17 Uhr

Alle Jahre wieder kommt nicht das Christuskind, sondern bei vielen auch die pure Panik auf:
Was kann ich verschenken und wann soll ich die ganzen Geschenke kaufen?
In der eigentlich besinnlichen und ruhigen Zeit herrscht bei vielen Stress, der sich nicht selten negativ auf die Laune auswirkt.

Für alle, die noch Inspiration benötigen oder für sich selbst noch etwas Kleines suchen, gibt es hier einige Vorschläge.

Der fast unbekannte Kollege zum Bürowichteln, die entfernte Tante bei der Familienfeier und dann ist da ja auch noch die eigene Lebensgefährtin:

Was schenke ich bloß?

Großen Abstand sollte man von Gutscheinen oder Duschsets nehmen. Sie sind zwar eine gute Möglichkeit, wenn man nicht weiß, was man verschenken kann, aber auch genauso lieblos. Alternativ zum Gutschein kann man auch gleich einen Geldschein dekorativ verpacken und der Beschenkte ist dann nicht einmal an einen bestimmten Laden gebunden.

Duschsets hingegen waren beim Schulwichteln immer total angesagt, aber signalisierten meistens nur eher “Wasch dich, du stinkst”. Weiterhin sind Schokoladenbeutel mit Tassen beliebt, aber bei denen gibt es wenigstens noch eine schöne Tasse dazu, die der Schenker noch ausgesucht hat.

Präsentkörbe sind, selbst zusammengestellt, eine Möglichkeit jemanden, den man nicht ganz genau kennt, trotzdem ein persönliches Geschenk zu machen. Feinkostläden, aber auch große Handelsketten bieten sowohl vorgefertigte, aber auch individuell bestückbare Körbe an, die es sowohl in kostengünstigen, aber auch im hochpreisigen Segment gibt.

Dieses Jahr sind, wie schon die letzten Jahre, Spielkonsolen, Tablets, Smartphones, aber auch Bücher beliebt.
Diese Geschenke sind aber entweder preislich nicht jedermanns Sache oder man benötigt einige Informationen über den Beschenkten.
Für Wichtelaktionen könnte man vorher jeweils drei Geschenke aufschreiben, aus denen der Wichtel sich eins aussucht und den Beschenkten kauft. Der Beschenkte bekommt dann etwas, was er sich wünscht, hat aber durch die drei festgelegten Wünsche noch immer einen gewissen Überraschungseffekt.

Für alle, die trotzdem nicht wissen, was sie verschenken könnten, gibt es spezielle Internetseiten, aber auch die freundliche Verkäuferin im Geschäft kann bei der Qual der Wahl behilflich sein.

Kleine Geschenke kann man aber auch bequem auf dem Weihnachtsmarkt besorgen: Ein Set aus selbst zusammengestellten Duftkerzen oder eine Holzschnitzerei wirken persönlich, müssen aber nicht viel Geld kosten.

Das allerwichtigste sollte ohnehin nicht die Wahl der Geschenke sein, sondern das Miteinander.
Der grauenvolle Pullover der Großtante wird später im kleinen Kreise zum Gesprächsstoff und die besinnliche Zeit wird nicht durch die Sorge nach der nächsten Kreditkartenabrechnung getrübt.